Über die Schwelle
Ritueller Gang in die Anderswelt zur Herbst-Tagundnachtgleiche
Online-Ritual im Frauenkreis mit Wissen, Symbolik und spiritueller Erfahrung
Die Lampionblume - Sinnbild der Transformation
Während sich ihre äußere Hülle im Herbst langsam auflöst und nur noch ihr feines Gerüst zurückbleibt, leuchtet in ihrem Inneren die rote Frucht. In ihr sind die Samen für neues Leben bewahrt. Ein anschauliches Bild für den Weg durch die dunkle Jahreshälfte: Das Sichtbare vergeht und verwandelt sich. Doch im Verborgenen trägt die Erde bereits das neue Leben in sich.
Auch der rituelle Gang in die Anderswelt folgt diesem uralten zyklischen Bild: Wir überschreiten eine Schwelle, lassen Gewordenes zurück und wenden uns jenem Raum der Wandlung zu, aus dem Neues hervorgehen kann.

Der Erde sei Dank
Die Venus von Willendorf steht für mich als Bild der Urmutter, der lebensspendenden, nährenden und wandelnden Kraft der Erde. Eingebettet in die Früchte und Samen des Herbstes erinnert sie daran, dass alles Leben aus der Erde hervorgeht und wieder zu ihr zurückkehrt.
Zur Herbst-Tagundnachtgleiche danken wir Mutter Erde für ihre Fülle und für das, was auch in unserem eigenen Leben in diesem Jahr gewachsen und gereift ist.

Die Schwelle der Transformation
Doch das Herbstfest ist mehr als ein Erntedankfest. Es ist ein Schwellenfest. Gemeinsam überschreiten wir im Ritual diese Schwelle und machen uns auf den Weg in die Anderswelt.
Im matriarchal-zyklischen Weltbild ist die Anderswelt kein Ort, vor dem wir uns fürchten müssen. Sie gehört ebenso zum großen Kreislauf des Lebens wie Wachsen, Blühen und Reifen. Dort beginnt der Raum des Rückzugs, der Wandlung und des Noch-Nicht-Sichtbaren. Jener dunkle, mütterliche Raum, in dem Vergangenes verwandelt und Neues vorbereitet werden kann.
Die schwarze Göttin begleitet uns in diese andere Welt. Nicht als bedrohliche Gestalt des Todes, sondern als weise Hüterin der dunklen Jahreszeit und der großen Wandlungsprozesse des Lebens.
Was gereift ist, bricht auf. Die Hülle öffnet sich, das Wesentliche tritt hervor.
In unserem gemeinsamen Ritual folgen wir ihr über die Schwelle. Wir lassen für einen Moment die alltägliche Welt hinter uns und wenden unseren Blick nach innen. Was darf mit uns weitergehen? Was hat sich erfüllt? Was darf zurückbleiben? Und welche Erkenntnis möchte uns aus der Anderswelt für unseren weiteren Weg begleiten?
So verbindet sich der Dank für die Ernte unseres Lebens mit einem bewussten Schritt in die dunkle Jahreshälfte.
Getragen vom Frauenkreis, verbunden mit der Erde und begleitet von der Weisheit jener Frauen, die vor uns gegangen sind, feiern wir diesen Übergang als das, was er im Kreislauf der Natur ist: kein Ende, sondern eine Schwelle.

NEU:
Im Rhythmus des Jahres – Vormittags
Wenn der Vormittag Dir gehört – im Frauenkreis - jeweils von 8.30 bis 11.30 Uhr
Termin 2026:
Donnerstag, 24. September 2026: Am Abend von 19.00 bis ca. 22.00 Uhr oder am Vormittag von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr jeweils ONLINE über Zoom
Mindest-Teilnehmerinnen: Ab 8 Teilnehmerinnen findet das jeweilige Online-Ritual statt. Eine frühzeitige Anmeldung erleichtert mir die Planung und gibt den bereits angemeldeten Teilnehmerinnen Klarheit hinsichtlich des Zustandekommens des Online-Rituals.
Teilnahme-Beitrag pro Termin: 54,-- € inkl. der jeweils gesetzlich anwendbaren Umsatzsteuer
Anmeldeanfrage: Über das nachfolgende Anmeldeanfrage-Formular - bitte die Hinweise weiter unten beachten.
Bei Fragen melde dich bitte bei mir:
- per E-Mail: renate@wildmohnfrau.at
- oder via Telefon oder WhatsApp: +43 664 735 648 41
Referentin: Renate Fuchs-Haberl, die "Wildmohnfrau" - Referentin für moderne Matriarchatsforschung, Landschaftsmythologin, Ritualfrau und Autorin
Mehr über mich erfahren:
Hinweis:
Das ONLINE-Ritual ist eine Kombination aus einer kulturhistorischen Einführung in die Zeitqualität der Herbst-Tagundnachgleiche mit einem Blick auf die ursprüngliche Bedeutung der Bräuche in dieser Jahreszeit und dem gemeinsamen Ritual im Frauenkreis.
Anmeldeanfrage:
Anmeldung:
*
Teilnahme als Unternehmerin: Wenn Du die Veranstaltung für Dein Unternehmen buchst und über eine UID-Nummer verfügst, gib bitte Firmenname und UID-Nummer im Anmeldeformular an. Bei Unternehmerinnen aus einem anderen EU-Mitgliedstaat erfolgt die Rechnungsstellung bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ohne österreichische Umsatzsteuer im Reverse-Charge-Verfahren.
Hier kannst Du Dich bereits vorab informieren:
Geschäftsbedingungen
Informationen zum Rücktrittsrecht
Hinweise zur Anmeldeanfrage:
Mir ist der persönliche Kontakt mit meinen Teilnehmerinnen wichtig. Deine Anmeldeanfrage wird mir über dieses Formular per E-Mail übermittelt und von mir persönlich beantwortet. Es handelt sich also um kein automatisiertes Anmeldeverfahren.
Du erhältst von mir anschließend eine persönliche E-Mail mit Deiner Rechnung und allen weiteren Informationen. Wenn Du dabei sein möchtest, bestätigst Du mir diese E-Mail noch einmal kurz, erst damit ist Deine Anmeldung verbindlich.
Bitte habe Verständnis, dass meine Antwort manchmal ein wenig dauern kann. Solltest Du nach drei Tagen noch keine Nachricht von mir erhalten haben, melde Dich bitte per E-Mail an renate@wildmohnfrau.at oder über WhatsApp unter +43 664 735 648 41. So können wir klären, ob Deine Anfrage technisch korrekt übermittelt wurde oder meine Antwort noch in der „Erledigungs-Schleife“ steckt.
Deine Adressdaten benötige ich für die Rechnungsstellung. Bei Online-Veranstaltungen ist außerdem das Land Deines Wohnsitzes wichtig, da sich die umsatzsteuerliche Behandlung nach dem Wohnsitzland richten kann. Bei virtuell erbrachten kulturellen, unterrichtenden oder ähnlichen Leistungen an Privatpersonen liegt der Leistungsort grundsätzlich am Wohnsitz der Teilnehmerin.
Deine Telefonnummer hilft mir gegebenenfalls bei der Kontaktaufnahme, etwa wenn sich in Deiner E-Mail-Adresse ein Tippfehler eingeschlichen hat oder meine Nachricht aufgrund technischer Probleme nicht zugestellt werden kann.

Die Fülle des Herbstes, die Fülle des Lebens
Was die Erde hervorgebracht hat, erinnert uns an das, was auch in unserem eigenen Leben wachsen, reifen und Frucht tragen durfte.

